21. Januar 2026

Mit „Knotentanz“ den Winter vertreiben

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Inzwischen schon traditionell, feiern wir in der letzten Februarwoche das slawische Maslenitsa-Fest, auch bekannt als „Butterwoche“. 

Unser Fest begann mit dem Basteln einer großen Strohpuppe, die den Winter symbolisiert. Ebenso wurde chicer Kopfputz von den Lernenden der Russischkurse hergestellt. Ursprünglich verkleidete man sich mit Masken, heute schmückt man sich eher dezenter, um dann trotzdem mit viel Getöse den Winter zu vertreiben. Unsere Neuntklässler buken massenhaft Blinis (Crêpes), die durch ihre Form und Farbe die Sonne symbolisieren und verwöhnten die jüngeren Schülerinnen und Schüler mit verschiedenen Füllungen und eigenen leckeren Kreationen. Mit kleinen Wettspielen und natürlich dem traditionellen Tauziehen verbrachten wir gemeinsam eine lustige Zeit. 

Zu den Höhepunkten des Tages gehören unsere Volkstänze. Nach anfänglich zartem Stampfen, flogen schließlich die Füße über den Boden der Mensa, die Arme schlenkerten wild, und die Lacher hallten durch die Gegend. 

Der absolute Höhepunkt aber war unser traditioneller Knotentanz, wie wir ihn nennen; Menschen unterschiedlichen Alters, die sich in einem großen Knäuel winden und drehen, während sie versuchen mit der erlernten Choreographie im Takt der Musik zu bleiben. 

Zum Abschluss versammelten sich alle auf dem Schulhof, um die gebastelten Strohpüppchen feierlich zu verbrennen, was symbolisch den Winter verabschiedet und den Frühling willkommen heißt.

Das Schulfest bot den Kindern und Jugendlichen eine einzigartige Gelegenheit, slawische Traditionen hautnah zu erleben und den Übergang vom Winter zum Frühling auf traditionelle Weise zu feiern. Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden!

Möchtest du noch mehr über das Maslenitsa-Fest wissen? Dann klicke hier.

Für die Russisch- und DaZ-Lehrerinnen unserer Schule

Sandra Vichniakova