Die Schulordnung

Schulleben braucht RegelnZehn goldene Regeln für die Carl-Friedrich-Gauß-Schule Zeven

An unserer Schule wollen wir respektvoll miteinander leben, in Ruhe arbeiten und uns
dabei wohl fühlen. Wichtig dafür ist ein gutes Schulklima. Damit alle am Schulleben
Beteiligten – Kinder, Eltern, Lehrer und Angestellte – sich wohlfühlen, brauchen wir
Regeln, an die sich jeder hält.

1. Ich bin jedem gegenüber höflich, freundlich und rücksichtsvoll.

2. Ich gehe sorgsam mit dem Schuleigentum um und achte auch das Eigentum meiner Mitschüler.

3. Ich trage aktiv zu einem störungsfreien Unterricht bei.

4. Ich halte mich während der großen Pausen im Regelfall auf dem Schulhof auf und verhalte mich angemessen.

5. Ich achte auf Sauberkeit und benutze die Mülleimer.

6. Ich habe meine elektronischen Geräte während der gesamten Unterrichtszeit ausgeschaltet – also auch in den Pausen.

7. Ich verhalte mich in Freistunden so, dass der Unterricht in anderen Klassen störungsfrei ablaufen kann.

8. Ich benutze den direkten Weg von zu Hause zur Schule und wieder zurück.

9. Ich darf laut Gesetz auf dem gesamten Schulgelände sowie auf meinem Schulweg nicht rauchen, keinen Alkohol trinken und keine gefährlichen Dinge mit mir führen.

10. Ich trage die Konsequenzen, wenn ich gegen diese Schulordnung verstoße.

Erläuterungen

Zu 1.
Das Grüßen gehört zu einem freundlichen Umgang selbstverständlich dazu. Das Tragen von Mützen, Hüten o.ä. im Gebäude dagegen ist unhöflich und daher verboten. Ausnahme: Religiöse Gründe. Außerdem ist Kaugummi kauen im Unterricht verboten. Ausnahme:
Individuelle Entscheidung einer Lehrkraft.
Konsequenzen: Sozialtraining, z.B. ein Einsatz im GT zur Unterstützung.

Zu 2.
Ich beschmiere, zerkratze und zerstöre nichts mutwillig. Auch  kippele ich nicht. Dinge, die mir nicht gehören, benutze ich nur, wenn der Eigentümer es mir erlaubt.
Konsequenzen: Putzen, Mülldienst, reparieren, ersetzen.

Zu 3.
Ich erscheine pünktlich zum Unterrichtsbeginn, habe meine Arbeitsmaterialien, einschließlich Hausaufgaben, immer vollständig dabei. Ich störe weder meine
MitschülerInnen noch den Unterricht. Ich darf meine Meinung frei äußern, halte mich dabei an die Gesprächsregeln und verletze (beleidige)  niemanden.
Konsequenzen: Schlechte Benotung, kurzzeitiger Ausschluss vom Unterricht, Bearbeiten von Aufgaben in einer Nachbarklasse oder vor dem Lehrerzimmer.

Zu 4.
Ich verlasse den Klassen- bzw. Fachraum und den Trakt. Bei Schnee werfe ich
nicht mit Schneebällen. Im Trakt oder auf den Gängen im Lühnenfeld halte ich mich nicht auf. Ausnahme Lühnenfeld: Ich gehe auf die Toilette. Diese sind aber kein Aufenthaltsorte.
Die kleinen Pausen dienen nur dem Lehrer- oder dem Fachraumwechsel.

Zu 5.
Auch die Toiletten hinterlasse ich sauber.
Konsequenzen: Mülldienst, putzen, Reinigungskräfte unterstützen.

Zu 6.
Das Benutzen des Handys oder anderer elektronischen Geräte stört mich und
meine MitschülerInnen im Unterricht. Benutze ich mein Handy bei Lernkontrollen oder Prüfungen, liegt ein Täuschungsversuch vor. Bei den Abschlussprüfungen gebe ich mein Handy unaufgefordert der Aufsicht führenden Lehrkraft ab. Ich weiß, dass auch die Pausen zur Unterrichtszeit gehören. Ausnahme: Als Hilfsmittel im Unterricht (z.B. Hörgerät, Laptop oder Handy als Stoppuhr) oder auf Nachfrage (z.B. bei kurzfristiger Stundenplanänderung) darf ich diese Geräte benutzen.
Konsequenz: Bei Zuwiderhandlung wird das Gerät einbehalten und nach schriftlicher (oder
telefonischer) Aufforderung den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten durch persönliche Abholung zurückgegeben. Im Wiederholungsfall oder bei absichtlichem oder grob fahrlässigem Verstoß gegen diese Regel habe ich mit besonderen Konsequenzen (z.B. Ordnungsmaßnahme) zu rechnen.

Zu 7.
In Freistunden halte ich mich in der Pausenhalle auf. Am Standort Lühnenfeld darf ich mich auch auf dem großen Schulhof hinter den Turnhallen aufhalten. Ich darf das
Schulgelände nicht verlasse (siehe Regel 4). Dies gilt auch für einen nicht unterrichtsbedingten Standortwechsel.
Konsequenz: Während einer Freistunde nehme ich am Unterricht in einer Parallelklasse teil.

Zu 8.
Ich gehe zu Unterrichtsbeginn und nach Unterrichtsschluss direkt nach Hause.
Ich weiß, dass bei Umwegen der Versicherungsschutz entfällt. Ausnahme: Buskinder, deren Bus noch nicht fährt, dürfen sich mit Erlaubnis einer Lehrkraft ruhig in der Pausenhalle aufhalten.

Zu 9.
Ich weiß, dass auch Feueranzünder in Verbindung mit Deospray gefährlich sind. Daher bringe ich weder das eine noch das andere mit zur Schule. Dies gilt auch für E-Zigaretten (und E–Shishas). Der Waffenerlass ist mir bekannt.
Konsequenzen: Kippen  sammeln, Begleiter, Elternbrief bzw. –gespräch.

Zu 10.
Es ist wichtig, gefährliche Verstöße gegen diese Regeln der Schulgemeinschaft zu melden, auch wenn sie mich nicht selber betreffen. Ich habe diesen Mut, da ich mich für ein gutes Schulklima einsetze. Sollten die Maßnahmen, die in den Regeln 1 bis 9 aufgeführt sind, nicht den gewünschten Erfolg zeigen, wird das Strafmaß erhöht.
Konsequenz: Es findet eine Klassenkonferenz als Erziehungsmaßnahme oder als
Ordnungsmaßnahme statt.