Von der OBS zur IGS

ZirkelAm 16. September 2013 hat der Schulelternrat der Oberschule Zeven die Umwandlung der Carl-Friedrich-Gauß-Oberschule in eine Integrierte Gesamtschule (IGS) beantragt.

Seit dieser Zeit hat sich eine Menge getan. Auf dieser Seite möchten wir Sie über die Entwicklung in der Vergangenheit und den Stand der aktuellen Planungen informieren.

21. Januar 2015

Heute fand im Elsdorfer Hof in Elsdorf ein allgemeine Informationsveranstaltung und Diskussion statt. Hier konnten sich interessierte Eltern über den Planungsstand der IGS Zeven informieren. Schwerpunktthemen der Veranstaltung waren der Offene Ganztag und Tischgruppenarbeit verbunden mit Tischgruppenelternabenden.

Herr Feldmann als Leiter der Planungsgruppe informierte darüber, dass der Ganztag an der IGS im Gegensatz zur Oberschule offen sein wird, was bedeutet, dass die Teilnahme freiwillig sein wird. Die Eltern äußerten einige Wünsche bezüglich des Programms.

  • Koch-AG, Gesunde Ernährung
  • Reiten
  • Lego-Robotics
  • Musikangebote wie einen Chor oder eine Bläser- bzw. Streicherklasse (erste Ideen dazu wurden auf dem Infoabend am 8. Februar 2015 bereits vorgestellt)
  • Förderangebote (Rechtschreibung, Defizite)
  • Selbstverteidigung
  • Schülerzeitung
  • Theater-AG
  • Fußball
  • „Diskutierclub“
  • Werken/Technik
  • Schulgarten mit eigenem Obst- und Gemüseanbau
  • Lebenspraktischer Unterricht
  • Hip Hop
  • Eine qualitativ hochwertige Hausaufgabenhilfe

Den anwesenden Eltern war es sehr wichtig, dass Lehrerstunden investiert werden, umauch kleine Kurse zu ermöglichen.

Im zweiten Teil des Abends konnte sich jeder an einem praktischen Beispiel aus der Mathematik einen Einblick in die Tischgruppenarbeit verschaffen. In einer Tischgruppe arbeiten maximal vier bis sechs SchülerInnen. Diese Gruppen sind heterogen, das Leistungsspektrum ist also bunt gemischt. Trotz der Leistungsunterschiede können die SchülerInnen die gestellten Aufgaben auf ihrem Leistungsniveau lösen und sich gleichzeitig gegenseitig bei der Lösungsfindung unterstützen.

Anschließend ging es mit der Erfahrung aus der Tischgruppenarbeit in die Auseinandersetzung mit Tischgruppenelternabenden. Hierzu galt es über fünf Fragen nachzudenken:

  • Warum sollten sie sich in einem Tischgruppenelternabend treffen?
  • Wer kommt zu einem Tischgruppenelternabend?
  • Wie oft sollten sie sich treffen? Was ist sinnvoll und leistbar?
  • Wo wollen sie sich treffen?
  • Welche Themen würden Sie sich für einen solchen Abend erhoffen?

Den Hintergrund des Tischgruppenelternabends, sich in kleinem Kreis nur mit den Eltern der Kinder, die in einer Tischgruppe zusammenarbeiten, und den Klassenlehrern zu treffen, empfinden die Anwesenden als positiv. Das Treffen wird als Chance begriffen, sich über Lernstände und Probleme in der Tischgruppe auszutauschen und auch Rückmeldungen zum eigenen Kind von anderen Eltern zu bekommen. Als mögliche Treffpunkte werden die Tischgruppe im Klassenraum, eine Gaststätte aber auch zum Teil wechselnd die eigene Wohnung genannt. Auch über die Häufigkeit der Treffen besteht weitestgehend Einigkeit – zwei bis vier Treffen im Schuljahr, bei Bedarf mehr.

9. Februar 2105

TeilnehmerInnen am InfoabendHeute fand in den Räumen der Carl-Friedrich-Gauß-Oberschule im Gebäude an der Kanalstraße ein Infoabend zur neuen IGS Zeven statt. Anders als bisher hatten die eingeladenen Eltern der jetzigen GrundschülerInnen diesmal die Möglichkeit, sich an zwölf verschiedenen Stationen über die Arbeit und den Planungsstand der IGS Zeven zu informieren und mit den Mitgliedern der Planungsgruppe, die von weiteren Lehrkräften unterstützt wurden, ins Gespräch zu kommen.

Folgende Stationen luden zum Informieren und Erleben ein:

  • Vorstellung der Baupläne des Neubaus
  • Schulführungen durch SchülerInnen
  • Fremdsprachen erleben: Fremdsprachen in der IGS Zeven und Vorstellung der Aktivitäten im Fachbereich Fremdsprachen
  • Die Schule als sozialer Ort – die Schülervertretung
  • Catering – Die Mensa lädt zu kleinen Snacks ein
  • Schulsozialarbeit
  • Vorstellung der Arbeitsergebnisse aus der Infoveranstaltung in Elsdorf vom 21. Januar 2015 zu den Themen „Ganztag“ und „Tischgruppenarbeit und Tischgruppenelternabende“
  • Ihre Wünsche aus Elsdorf – Unser Vorschlag eines Musikprofils
  • Tischgruppenarbeit – Unterricht an der IGS Zeven praktisch erleben in den Fächern Chemie und Mathematik
  • Sekretariat – Hier werden Fragen zur Anmeldung an der IGS Zeven beantwortet
  • Fördern und Fordern – Inklusion, das geht!

→ Herzliche Einladung zu der Informationsveranstaltung  zu diesem Thema am 18. Februar 2015 im Hotel zum Hollengrund in Heeslingen um 19.30 Uhr

  • Berufsorientierung durch die Schüfi (Schülerfirma) und Kooperation mit der Berufsbildenden Schule Zeven
  • Fakten zur IGS Zeven
  • Themenwände „Offene Fragen“ und „IGS soll…“
  • Der Schulelternrat stellt sich vor
  • Der Förderverein stellt sich vor

Wir bedanken uns bei allen Eltern für die zahlreiche Teilnahme und die aktive Mitarbeit!

18. Februar 2015

Alle Schüler machen das Gleiche, aber nicht jeder macht dasselbe!

Unter diesem Motto waren interessierte Eltern zu einem Informationsabend im Hollengrund in Heeslingen eingeladen. Diese Veranstaltung behandelte schwerpunktmäßig das Förder- und Forderkonzept und die Themen Differenziertes Arbeiten und Eigenständiges Arbeiten. Etwa 50 Interessierte waren gekommen, um  eine exemplarisch differenzierte Biologiestunde zu erleben. Auf diese Art und Weise konnten sie einen praktischen Einblick in die Checklistenarbeit bekommen. Hierbei konnte die Entwicklung von Insekten auf vier verschiedenen Niveaustufen erarbeitet werden. Im Anschluss wurden Möglichkeiten zur Rückmeldung der SchülerInnenleistung vorgestellt. So gibt der Rückmeldebogen Auskunft über die Mitarbeit in der jeweiligen Stunde während das Logbuch einen Wochenüberblick gibt.

Rückmeldebogen InsektenentwicklungHerr Feldmann beantwortete zum Schluss offene Fragen von Eltern, die sich auf der Infoveranstaltung am 9. Februar 2015 in Zeven ergeben hatten. So klärte er darüber auf, dass FörderschülerInnen zu einer Reduktion der Klassengröße führen, da sie in der Statistik doppelt gezählt werden. Auch erfuhren die Eltern, dass es eine Aufnahmegrenze gibt. Die einzelnen Jahrgänge der IGS Zeven sind auf maximal 150 SchülerInnen begrenzt. Herr Feldmann betont aber auch, dass jede(r) SchülerIn aus der Samtgemeinde Zeven einen Platz sicher habe.

Checklistenarbeit InsektenentwicklungWährend einer Pause und im Anschluss an die Veranstaltung konnten sich Interessierte über den Schulneubau informieren.

 

 

 

27. Februar 2015

IGS-Planungsgruppe hospitierte an der IGS Göttingen-Geismar

Nachdem die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule Göttingen-Geismar im Jahr 2010 zunächst den Deutschen Präventionspreis erhielt, wurde die IGS Göttingen-Geismar nur ein Jahr später zur besten Schule Deutschlands gekürt und setzte sich damit gegen 118 Mitbewerber durch.

Dass unsere IGS-Planungsgruppe am 27. Februar 2015 einmal hinter die Kulissen blicken und auch beim Unterricht dabei sein durfte, ermöglichten nicht zuletzt der Didaktische Leiter Lars Humrich und der Schulleiter der IGS Göttingen-Geismar Wolfgang Vogelsaenger. Letzterer stand uns nicht nur Rede und Antwort, sondern führte uns umfassend und humorvoll durch den Tag und beeindruckte alle Anwesenden mit seiner Gelassenheit und Überzeugungskraft.

Ebenso gelassen und motiviert wie der Schulleiter selbst, begegneten uns auch sämtliche SchülerInnen und Lehrkräfte. Mit nahezu stoischer Ruhe erklärten uns SchülerInnen und LehrerkollegInnen, welche Unterrichtsinhalte sie gerade wie bearbeiten und waren dabei nicht verlegen zu erwähnen, wie gerne sie alle auf diese Schule gehen würden. Dass sich LehrerInnen wie SchülerInnen nicht mehr vorstellen können, an einer anderen allgemeinbildenden Schule zu unterrichten beziehungsweise unterrichtet zu werden, liegt nicht zuletzt an dem Konzept der IGS Göttingen-Geismar.

Ein Konzept, dass eine derartig angenehme Lernatmosphäre für alle an Schule Beteiligten schafft, im Schulalltag zu erleben und selbst zu erfahren, war für die IGS-Planungsgruppe von besonderem Interesse. Im Folgenden nur einige der konzeptionellen Eigenheiten: keine Fachleistungsdifferenzierung bis Ende der 10. Klasse, keine Noten bis Mitte der 8. Klasse, kein Sitzenbleiben, kein Einzelkämpfertum, sondern Teamwork auf allen Ebenen, bei SchülerInnen, Lehrkräften, Schulleitung und anderen Beschäftigten.

Ein weiteres Schlüsselkonzept wird auch durch die Architektur des Schulgebäudes mitgetragen: die Tischgruppenarbeit. Seit 1975 ist die IGS Göttingen-Geismar in Jahrgangs-Cluster aufgeteilt und praktiziert diese Methode. Dass die Leistungsstarken in der Tischgruppenarbeit nicht zu kurz kommen und sich die Leistungsschwächeren nicht einfach zurücklehnen, beweisen die statistischen Zahlen der erreichten Abschlüsse, die durchweg beeindruckend sind. Anteil an diesem Erfolg haben auch die kontinuierliche Tischgruppenelternarbeit und die Erstellung von Lernentwicklungsberichten.

Unser Resümee: Wir sind auf dem richtigen Weg! – Eins zu Eins das Gesamtkonzept der IGS Göttingen-Geismar auf unsere künftige IGS zu übertragen ist nicht realisierbar, dafür sind die Grundvoraussetzungen der beiden Schulen zu unterschiedlich. Aber die IGS-Planungsgruppe konnte viele Anregungen zur Weiterarbeit mit nach Zeven nehmen und ist nun begeisterter bei der Arbeit denn je. Für uns steht fest, dass unsere Schule eine Schule sein soll, die alle Beteiligten motiviert und zu der jeder gerne hingeht, um zu arbeiten. Unsere IGS soll eine Schule für alle SchülerInnen sein, die neben der Fachbildung, vor allem Möglichkeiten zur Entwicklung von teamfähigen, leistungsmotivierten, selbstbewussten und engagierten Persönlichkeiten zu bieten hat.

18. März 2015

cfg-schule-infoabend-teilnehmer-IIAm 18. März 2015 fand im Hotel Paulsen in Zeven der dritte Infoabend im Zuge der Reihe Eltern gestalten ihre Schule mit zum Thema Noten oder Lernentwicklungsberichte für die zukünftige IGS in Zeven stand.

Der Abend begann mit einführenden Worten von Herrn Feldmann und Frau Trant. Dann wurde die Verantwortung größtenteils uns SchülerInnen übergeben, die wir den Abend über vier Wochen im Zuge des Deutschunterrichts in Jahrgang 7 vorbereitet haben. Einführend haben wir zwei Rollenspiele vorgeführt. In dem ersten Rollenspiel ging es darum, dass die Kinder von der Schule kommen und den Eltern ihre LEBs zeigen. In dem zweiten Rollenspiel werden den Eltern Notenzeugnisse übergeben. Zur Verwunderung aller Anwesenden beantwortet der vermeintliche Mathelooser alle Kopfrechenaufgaben schneller als sein Bruder, der Musterschüler. Wie kommt es dennoch zu einer 5 in Mathe? Und was sind eigentlich Lernentwicklungsberichte (LEBs)?

Die zweite Frage wurde von uns im Anschluss mithilfe einer Powerpoint Präsentation beantwortet, die mögliche LEBs vorstellte und wesentliche Bestandteile erklärte. Nach der Powerpoint Präsentation gingen die Kinder mit den Eltern ins Gespräch und erläuterten die Vor- und Nachteile von LEBs und Lernentwicklung im Allgemeinen, die die Basis einer jeden IGS bildet. Anschließend diskutierten Eltern und SchülerInnen in den Tischgruppen miteinander und so mancher Kritiker konnte früher oder später vom Unsinn der Noten überzeugt werden.

In einer anschließenden Pause, die Herr Feldmann mit einem großen Dankeschön an uns SchülerInnen einleitete, gab es die Möglichkeit, sich bei Herrn Larink und Frau Asmus über den Schulneubau zu informieren.

Infoabend zum Thema Noten oder LernentwicklungsberichteIm zweiten Block der Veranstaltung stellten Herr Brunkhorst vom Autohaus Brunkhorst und Herr Gilbert von der Bäckerei Gilbert die momentane Situation des Handwerks aus Unternehmersicht dar. Beide setzen große Hoffnung sowohl in das pädagogische Konzept der IGS, das sehr viel Wert auf die Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit und damit auf den Ausbau des Selbstvertrauens der SchülerInnen legt, als auch auf die LEBs, von denen sie sich einen viel breiteren und aussagekräftigeren Blick auf die BewerberInnen erhoffen, als Notenzeugnisse dieses ermöglichen können. Ein Beispiel: Mäxchen will Koch werden, hat aber eine 5 in Hauswirtschaft, weil er in der Backeinheit große Probleme hat und mündlich auch noch ein stiller Schüler ist. Wenn der Chef von Mäxchen das Notenzeugnisse sieht, dann würde der Chef ihn nicht annehmen. Wenn Mäxchen jetzt ein Lernentwicklungsbericht hat, dann würde der Chef lesen, warum es zu der 5 kam, und das Mäxchen im Zuschneiden von Lebensmitteln und dem Filettieren von Fisch sehr gut ist und ihn für ein Praktikum annehmen.

Am Ende der Veranstaltung konnten die Eltern sich alle offenen Fragen in Eins-zu-Eins-Gesprächen mit den Mitgliedern der Planungsgruppe beantworten lassen.

Ein Bericht von Kimberley Gall, Laura Stermschek, Finja Millert, Janina und Juliane Rey (Schülerinnen der Oberschule Zeven)

Tag der offenen Tür am 9. Mai 2015

Lesen Sie hier den Bericht zum Tag der offenen Tür.

Willkommensbriefe für die neuen 5. Klassen

Lesen Sie hier den Bericht zu den Willkommensbriefen.

Zahlreiche Informationsmöglichkeiten für neue IGS SchülerInnen

Lesen Sie hier den Bericht zu den Informationsmöglichkeiten.